First Rolex Submariner 1953
Rolex Submariner

Die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der legendären Taucheruhr

Rolex Submariner Evolution

Eines der herausragenden Merkmale der Rolex Submariner ist ohne Zweifel, dass sie ihrer Linie stets treu geblieben ist. Legt man ein aktuelles “No Date” Modell neben die 1953 vorgestellte Ur-Submariner, dann ist ihre Herkunft klar. Aber natürlich hat es in der langen Geschichte der Rolex Ikone viele Veränderungen geben, kaum eine andere Uhr der Manufaktur hat eine derartig interessante Entwicklung mitgemacht.

First Rolex Submariner 1953

Die erste Submariner war bis 100 Meter Tiefe wasserdicht, was aber noch nicht auf dem Zifferblatt stand (Foto: Rolex)

Rolex Submariner 114060

Die aktuelle Submariner ohne Datum ist dem Ausgangsmodell am ähnlichsten (Foto: Rolex)

1953

Die Rolex Submariner erblickt sozusagen das Licht der Welt… obwohl sie erst im darauffolgenden Jahr offiziell dem Publikum präsentiert wird. Die zuerst vorgestellte Referenz 6200, mit großer Brevet-Krone, verfügte bereits über eine Wasserdichtheit bis 200 Meter Tiefe. Hinzu kam beinahe zeitgleich die Referenz 6204, die zuerst nur bis 100m wasserdicht war, was aber schnell hochgesetzt wurde. Allerdings waren diese Angaben zu Beginn noch nicht auf dem Zifferblatt zu sehen. Und auch den „Submariner“-Schriftzug trugen die ersten Modelle nicht, wofür wohl Probleme bei der Namens-Registrierung verantwortlich waren.

1954

Die Submariner wird offiziell auf der Basler Uhrenmesse präsentiert– was zur Tradition geworden ist. Der Stundenzeiger ist ab jetzt mit dem charakteristischen Leuchtkreis ausgestattet, um eine Verwechslung zwischen Stunden- und Minutenzeiger bei schlechten Sichtverhältnissen auszuschließen. Die größere und griffigere Aufzugskrone kommt hinzu und nun ist allgemein die Wasserdichtheit bis zu 200m Tiefe gewährleistet. Gegen Ende des Jahres 1954 wird dann auch der „Submariner“-Schriftzug zum festen Bestandteil.

1956

Die Drehlünette bekommt durchgehende Minuten-Indizes für die ersten 15 Minuten, damit gerade bei Tauch-Sicherheitsstopps die Zeit exakt abgelesen werden kann. Außerdem wandert der Leuchtpunkt des Sekundenzeigers in Richtung Zentrum.

Rolex Submariner 1959 wt.net

Eine Referenz 6538 von 1959- kurz bevor es weitere Neuerungen gab (Foto: watchtime.net)

1959

Der Gehäusedurchmesser der Submariner wird von 36 auf 40 Millimeter vergrößert. Um die Aufzugskrone besser vor Schlägen und Stößen zu schützen, erhält die Submariner jetzt ihren typischen Kronen-Flankenschutz. Für eine bessere Bedienbarkeit der Drehlünette, mit kalten Fingern oder Handschuhen, wird diese mit einer tieferen Riffelung versehen.

Rolex Vintage Submariner Ref. 5512

Ab jetzt mit Flankenschutz und „Superlative Chronometer, Officially Certified“ auf dem Zifferblatt (Foto: watchtime.net)

1962

Mit der Referenz 5513, mit neuem Gehäuse und Kronenschutz, kommt die mit über 25 Jahren Laufzeit am längsten gebaute Submariner auf den Markt. Sie wird unter anderem zum Einsatzzeitmesser von Kampftauchern der britischen Royal Navy und handelt sich darüber hinaus den Spitznamen „James Bond“ ein, da sie den berühmten Film-Agenten bei diversen Geheimmissionen begleitet.

Lesen Sie in diesem Artikel mehr über Rolex Militäruhren!

Eine Referenz 5513 von 1972 bei Chrono24 im Angebot (Bild: chrono24.com)

1966

Das Geburtsjahr der ersten Submariner mit Datum. Die Referenz 1680 kommt auf den Markt, dabei tragen die ersten Modelle den roten Submariner Schriftzug- mittlerweile besonders begehrte Sammlerstücke.

Rolex Submariner Red Sub, 1970

Hier eine Referenz 1680 “Red Sub” von 1970 (Foto: watchtime.net)

1969

Die Rolex Submariner in Gold wird vorgestellt.

1979

Mit neuem Saphirglas ausgestattet, beträgt die Wasserdichtheit der Submariner nun 300 Meter.

1981

Ab jetzt treibt das Kaliber 3035 die Submariner an. Auch die Drehlünette wird erneuert, sie ist nun mit 120er-Rastung ausgestattet und zur Sicherheit nur noch in eine Richtung drehbar.

1983

Die erste „Rolesor“-Variante der Submariner, eine Kombination aus Stahl und Gold, wird präsentiert.

Rolex Rolesor

Den Namen “Rolesor” hat sich Rolex bereits 1933 schützen lassen (Foto: Rolex)

1988

Das berühmte Kaliber 3135, das bis heute die Rolex Submariner antreibt, kommt jetzt mit der Referenz 16610 zum Einsatz. Gleichzeitig kommt als Nachfolger des Ur-Modells eine moderne „No Date“-Version der Submariner auf den Markt, die Referenz 14060.

Rolex Caliber 3135

Das Rolex-Kaliber 3135 liegt den meisten Rolex-Werken zugrunde (Foto: Rolex)

Detaillierte Informationen zum Kaliber 3135 und anderen Rolex-Werken finden Sie hier!

1998

Unter anderem findet jetzt die Umstellung der Leuchtmasse von Tritium auf Superluminova statt und auch die Stundenzeiger der Ref. 16610 werden schmaler.

2000

Die Referenz 14060M, mit dem Kaliber 3130 ausgestattet, löst die 14060 ab.

2003

50-jähriger Geburtstag der Rolex Submariner. Ein Jubiläumsmodell mit grüner Lünette, extra großen Indexen und breiterem Minutenzeiger wird präsentiert. Außerdem wird das Gehäuse der Submariner überarbeitet, die Hörner des Bandansatzes sind nun nicht mehr durchbohrt. Und ab jetzt ist ihr Saphirglas mit der lasergravierten Krone versehen.

Rolex Submariner 16610LV, 2003

Die Referenz 16610LV macht sich mit dem Spitznamen Rolex “Hulk” einen Namen (Foto: watchtime.net)

2007

Auf Chronometernorm umgestellt, trägt das Zifferblatt der Ref. 14060M ab sofort den Schriftzug “Superlative Chronometer Officially Certified”.

2008

Mit der Gelb-und Weißgold-Variante der Submariner Date wird eine Designänderung eingeführt: Das Gehäuse ist nun etwas dicker, verfügt über breitere Hörner und ist jetzt mit einer Keramiklünette versehen.

Rolex Submariner 116618ln

Der Preis der Submariner Date in Gelbgold liegt momentan bei 31.100 Euro (Foto: Rolex)

2009

Zwei neue Rolesor-Varianten, in Schwarz und in Blau, werden vorgestellt.

Rolex Submariner 116613lb

Die Referenz 116613LB, in Edelstahl und Gelbgold (Foto: Rolex)

2010

Eine neue Edelstahl-Version der Submariner Date wird eingeführt, ausgestattet mit der neuen Lünette aus Cerachrom High-Tech-Keramik, mit Ziffern und Indexen aus Platin. Es gibt sie mit schwarzem Zifferblatt und, als Nachfolger der Rolex „Hulk“, mit grünem Zifferblatt und grüner Cerachrom-Keramiklünette und dem mittlerweile wuchtigerem Gehäuse.

Rolex Submariner 116610lv

Die aktuelle Submariner Date Ref. 116610LV , LV für „lunette verte“, französisch „grüne Lünette“ (Foto: Rolex)

Rolex Submariner Date 116610

Und mit schwarzer Lünette, die Referenz 116610 (Foto: Rolex)

2012

Die Referenz 14060M wird in den Ruhestand entlassen, sozusagen als letzte ihrer Art: mit gebohrten Bandanstößen, der gestanzten Armbandschließe und einer Aluminiumeinlage in der Lünette.

Eine Referenz 14060M von der Seite (Foto: watchtime.net)

Die Submariner „No-Date“ ist ab sofort auch mit Cerachrom-Lünette ausgestattet und trägt jetzt auch das Oysterband der neuesten Generation.

Rolex Submariner 114060

Die Referenz 114060 ist mit 6.900 Euro auch die günstigste Submariner (Foto: Rolex)

Lesen Sie auch unseren großen “Rolex Submariner – all about” Artikel!

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im Juli 2017.


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