Rolex GMT Master

Der Rolex Klassiker wurde ursprünglich für Piloten entwickelt

GMT-Master 2 – all about

Die erste GMT-Master präsentierte Rolex im Jahr 1954, sozusagen als Antwort auf eine Ausschreibung der Pan American Airways. „Pan Am“, die zu diesem Zeitpunkt größte Fluggesellschaft der Welt, suchte für ihre Piloten eine Uhr, die mindestens zwei Zeitzonen gleichzeitig anzeigen konnte.

Das erste Modell der GMT-Master, zu Beginn noch mit Bakelit-Lünette

Im Zeitalter der Transkontinentalflüge wurde es zur Normalität, schnell unterschiedliche Zeitzonen zu durchqueren. Dabei die Zeit, sowohl vom Abflug-, als auch vom Zielflughafen im Blick zu haben, war natürlich von Bedeutung für die Piloten. Mit dem zusätzlichen, einmal täglich das Zifferblatt umrundenden Stundenzeiger und der 24-Stunden-Lünette erfüllte Rolex diese Anforderung mit der GMT-Master (deren Name natürlich von der westeuropäischen Zeitzone „Greenwich Mean Time“ abgeleitet ist), womit sie zur offiziellen Armbanduhr bei Pan Am wurde. Ihre charakteristische rot-blaue Lünette sei von den Farben der legendären Fluggesellschaft inspiriert, wird nicht selten behauptet… offiziell soll die farbliche Trennung aber Tages- und Nachtzeit verdeutlichen.

Um das Jahr 1985 stellte Rolex dann den Nachfolger der zu diesem Zeitpunkt bereits legendären Fliegeruhr vor, die GMT-Master 2. Deren zahlreiche Neuerungen wurden größtenteils auch vom „alten Modell“ übernommen- dessen Produktion aber erst knapp 15 Jahre später eingestellt wurde.

Die erste GMT-Master 2

Das neue Modell war jetzt mit Saphirglas und einer beidseitig drehbaren Lünette mit 120´er Rastung ausgestattet, natürlich in den Farben Schwarz und Rot. Vor allem aber wurde die GMT-Master 2 vom neuen Kaliber 3085 angetrieben, das nun die Anzeige einer weiteren Zeitzone mittels unabhängig verstellbarem Stundenzeiger ermöglichte. Zahlreiche Veränderungen kamen über die Jahre hinzu, so auch die einfarbige schwarze Lünette für eine elegantere Version. War die Drehlünette der GMT-Master zu Beginn noch aus Bakelit hergestellt, wechselte man aus Stabilitätsgründen recht schnell zu Aluminium.

Die Entwicklung der aktuellen Cerachrom-Lünetten dauerte lange

Nach 2007 kam dann die neue Keramik-Lünette zum Einsatz- und zwar vorübergehend nur in Schwarz. Auf der Baselworld 2013 stellte Rolex dann die aktuelle Edelstahlvariante der GMT-Master 2 vor, mit blau-schwarzer Cerachrom-Lünette. Ein Jahr später folgte die Weißgold-Version mit blau-roter „Pepsi“-Drehscheibe.

Die 2013 präsentierte Referenz 116710BLNR

Die Referenz 116719BLRO, in Weißgold, mit blau-roter „Pepsi“-Lünette

Angetrieben wird die bis 100 Meter garantiert wasserdichte GMT-Master 2 vom bewährten Automatik-Kaliber 3186, das natürlich über das offizielle Chronometer-Zertifikat der Schweizer Prüfstelle (COSC) verfügt.

Das Kaliber 3186 bietet eine Gangreserve von ca. 48 Stunden

Die Edelstahlvariante der GMT-Master 2 mit blau-schwarzer Lünette kostete 2013 bei ihrer Vorstellung 7.200 Euro, mittlerweile sind es 8.100 Euro. Die Weißgold-Version lag zu Beginn bei 31.500 Euro und kostet jetzt 34.800 Euro. Aktuell gibt es die GMT-Master 2 noch in Edelstahl mit schwarzer Lünette für 7.650 Euro, sowie eine Rolesor-Variante (Edelstahl und Gelbgold) für 11.850 Euro und in Gelbgold für 30.200 Euro. Beide Gelbgold-Varianten gibt es nur mit schwarzer Lünette.

In Gelbgold gibt es die GMT-Master 2 auch mit grünem Zifferblatt

 


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