Rolex Daytona

Bereits zum 56. Mal wurde am vergangenen Wochenende um die beliebte Trophäe gekämpft

Rolex Daytona – Ein Chronograph mit Motorsport-DNA

And the winner is… nach 808 Runden und ca. 4.630 Kilometern stand am Abend des 28. Januar 2018 der Sieger fest: „Mustang Sampling Racing“-Team hatte mit seinem Cadillac Dpi bei der 56. Ausgabe des legendären „24h von Daytona“ die Nase vorn. Insgesamt 50 Fahrzeuge nahmen in den drei Kategorien „Prototypen“, „GTLM“ und „GTD“ teil. Für Aufsehen sorgte im Voraus der Gaststart von Fernando Alonso, dessen Team letzten Endes aber nur den 13. Platz bei den Prototypen und den 38. Platz im Gesamtklassement erreichen konnte.

Hier sehen Sie die Sieger mit ihrem Cadillac Dpi nach dem Rennen:

Das prestigeträchtige Langstreckenrennen wird nonstop über 24 Stunden (davon fast zwölf Stunden in der Nacht) auf der internationalen Rennstrecke in Daytona, Florida, ausgetragen. Die besten Rennfahrer der Welt kommen zusammen und versuchen, dieses Kultrennen als Sieger zu beenden- und einen Cosmograph Daytona, die legendäre Trophäe dieses Wettbewerbs, zu gewinnen. Rolex unterstützt den Daytona International Speedway seit 1959 und ist seit 1992 Titelsponsor des Rennens.

“24h von Daytona” 2017 (©Rolex/Tom O’Neal)

„Es geht doch nur um die Uhr“, erklärte Scott Pruett, einer der erfolgreichsten Rennfahrer beim Rolex 24 At Daytona®. Im Jahr 2013 konnte Pruett seinen fünften Sieg einfahren… und damit seinen fünften Cosmograph Daytona gewinnen. Bei jedem Exemplar sind Datum, das Logo des Rennens, sowie das magische Wort „Winner“ auf der Gehäuserückseite graviert.

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Scott Pruett (USA, Bild: Rolex)

Bis zu diesem Zeitpunkt waren fünf Siege der Rekord von Daytona-Legende Hurley Haywood, der im Jahr 1973 seinen ersten Sieg bei dem Rennen errang. 2012 beendete Hurley Haywood mit 64 Jahren seine Karriere als Pilot beim Rennen zum 50. Jubiläum des Rolex 24 At Daytona®. Berühmt wurde er für seinen Spruch: „Wenn dir noch ein Fünkchen Energie übrig bleibt, dann hast du deinen Job nicht richtig gemacht.“ Als Grand Marshal gab Haywood- seinen Cosmograph Daytona am Handgelenk- am 28. Januar 2017 das Startsignal zum 55. Rolex 24 At Daytona®.

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Eindruck vom Rolex 24 At Daytona 2017 am Freitagmorgen (Bild: Rolex)

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Rolex 24 At Daytona Trophäe und Rolex Oyster Perpetual Cosmograph Daytona mit Gravur (Bild: Rolex)

2017 haben Ricky Taylor und seine Team-Kollegen Jordan Taylor, Max Angelelli und Jeff Gordon das Rennen gemacht- und damit die begehrte Trophäe gewonnen.

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Sieger des Rolex 24 At Daytona 2017, Jeff Gordon (USA), Ricky Taylor (USA), Max Angelelli (MCO) und Jordan Taylor (USA), No.10 Konica Minolta Cadillac DPi-V.R (von links nach rechts) (Bild: Rolex)

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Oyster Perpetual Cosmograph Daytona mit Gravur für die Gewinner des Rennens (Bild: Rolex)

Uhr und Rennen: eine gemeinsame Vergangenheit

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Ursprung einer Ikone: Der Cosmograph Referenz 6239 von Rolex erschien 1963 zunächst ohne und dann mit dem Beinamen „Daytona“ (Bild: Rolex)

Natürlich wurde der Rennfahrer-Chronograph nach dem amerikanischen Geschwindigkeits-Paradies Daytona in Florida benannt. Schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts berühmt für seine Geschwindigkeitsrekorde wurden am Sandstrand von Daytona zwischen 1903 und 1935 ca. 80 offizielle Rekorde aufgestellt. Zur Berechnung der Geschwindigkeit diente die berühmte „measured mile“, eine im Sand markierte Meile, an der ein Schild auf einige der Rekorde hinwies, wie die von W. K. Vanderbilt und Barney Oldfield. Vanderbilt stellte 1904 den ersten Weltrekord in Daytona auf, mit 148 km/h (92 mph). Barney Oldfield wurde 1910 zum König der Geschwindigkeit gekrönt, nachdem er in seinem „Lightning Benz“ 210 km/h (131 mph) schaffte, was „nahe der absoluten Geschwindigkeitsgrenze sei, mit der sich ein Mensch jemals fortbewegen könnte“, wie Oldfield erklärte.

Malcolm Campbell in seinem „Bluebird“ (Rolex – ©Bettmann/Corbis)

Im März 1935 stellte dann Malcolm Campbell den letzten offiziellen Rekord in Daytona Beach auf und erreichte dabei die höchste jemals hier gemessene Geschwindigkeit. 531 km/h (330 mph) schaffte sein legendärer Rennwagen „Bluebird“ im ersten Lauf, anschließend führten Probleme beim Lauf in die Gegenrichtung jedoch zu einer geringeren Durchschnittsgeschwindigkeit. Ab diesem Zeitpunkt fanden die Landgeschwindigkeitsrekorde dann vermehrt in den Bonneville Salt Flats in der Salzwüste von Utah statt, wohingegen in Daytona das Goldene Zeitalter der „Stock Car“-Rennen begann.

DAYTONA BEACH, 1955 (Rolex – ©ISC Archives via Getty Images)

Gut zwei Jahrzehnte später, Mitte der 1950er-Jahre, kam dann der Schritt hin zur Rennfahrer-Moderne, mit dem Bau des „Daytona International Speedway“. Nicht zuletzt die Verschlechterung der Sandstrecke am Daytona Beach war Grund dafür, nun eine permanente Rennstrecke mit hartem Untergrund zu errichten. Im Jahr 1959 wurde der zu diesem Zeitpunkt schnellste Kurs der Vereinigten Staaten und einer der ersten „Superspeedways“ der Welt eröffnet.

Der Daytona International Speedway im Jahr 2016 (Bild: Rolex)

Vollkommen für Geschwindigkeit gebaut, verfügen die um 31 Grad überhöhten Kurven der Konstruktion über mehr als zehn Meter Höhenunterschied. Dieser enorme Neigungswinkel macht dem Fahrer das Ansteuern der Kurven mit großer Geschwindigkeit möglich, ohne dabei von der Zentrifugalkraft aus der Bahn geschleudert zu werden und bietet den Zuschauern darüber hinaus den bestmöglichen Überblick über die gesamte Strecke.

Gebaut für Höchstgeschwindigkeit, 24 Stunden nonstop (©Rolex/Fred Merz)

Die aktuellen Modelle des Cosmograph Daytona

Die neueste Edelstahl-Version der Oyster Perpetual Cosmograph Daytona hat Rolex auf der Baselworld 2016 vorgestellt, mit weißem und schwarzen Zifferblatt.

Cosmograph Daytona Ref.116500LN (Bild: Rolex)

Mit schwarzem Zifferblatt und hellen Totalisatoren (Bild: Rolex)

Besonders auffällig ist die schwarze Cerachrom-Monobloc-Lünette (anstelle einer gravierten Lünette aus Edelmetall), die aufgrund ihrer Härte äußerst kratzfest, korrosionsbeständig und UV-resistent ist.

Die Cerachrom-Monobloc-Lünette kam erstmals 2011 bei einer Daytona aus Everose-Gold zum Einsatz (Bild: Rolex)

Lesen Sie hier unseren großen “Cosmograph Daytona – all about” Artikel!

Auf der Baselworld 2017 erweiterte Rolex das Daytona-Sortiment dann noch um drei neue 18 Karat Gold-Varianten:

Edel-sportlich-lässig kommt das neue Daytona-Trio in Gold und mit Oysterflex-Band daher

Mehr über die Cosmograph Daytona Neuheiten 2017 finden Sie hier!

Sehen sie in diesem Video ein Vergleich zwischen den aktuellen Edelstahl-Modellen und ihrem Vorgänger:

 

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im März 2017.


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