Rolex Air-King

Vor über 70 Jahren als Fliegeruhr für Kampfjet-Piloten entwickelt

Rolex Air-King – all about

Mit der Oyster Perpetual Air-King hat Rolex im Jahr 2016 eine seiner Ikonen wieder belebt und bezeichnet sie als Hommage an die Blütezeit der Luftfahrt und ihre Pioniere. Dabei gilt der „König der Lüfte“ seit langem als umstrittenes Modell. Den einen gefällt ihre „Schlichtheit“, die sie nicht zuletzt zu einem der erschwinglicheren Einstiegsmodelle macht, den anderen ist sie schlicht zu klein und zu einfach… wobei, zu klein stimmt nicht mehr, wurde ihr über lange Zeit mit 34mm tatsächlich recht kleines Gehäuse jetzt doch auf 40mm vergrößert!

Die aktuelle Rolex Air-King, Referenz 116900

Dabei ist die Air-King nicht nur eine der günstigsten Uhren von Rolex, sondern auch eines der am längsten produzierten Modelle! Piloten der britischen Royal Air Force entschieden sich wohl schon in den dreißiger Jahren regelmäßig für die robusten und präzisen Oyster Modelle. Diese Nachfrage nahm Rolex-Gründer Hans Wilsdorf auf und ließ mehrere Uhren für die Kampfjet-Piloten entwickeln, darunter auch Modelle wie Air-Tiger und Air-Lion.

Die Oyster Perpetual von 1931 dürfte bis dahin die Wahl vieler Piloten gewesen sein

Es war wohl 1945 als die erste Rolex Air-King mit der Referenz 4925 auf den Markt kam. Heutzutage eines dieser ersten Modelle zu finden ist allerdings eine Seltenheit. Diverse Veränderungen und Referenzen folgten und Rolex legte auch unterschiedliche Linien für die verschiedenen internationalen Märkte auf. Als Folge davon trug die Air-King zwischenzeitlich, mit der Ende der 50er Jahre vorgestellten Air-King „Date“, auch mal eine Datumsanzeige auf 3-Uhr. Zur gleichen Zeit teilte sie sich vorübergehend auch mal das Gehäuse mit der Explorer, die einzige 35mm-Variante der Air-King, die es je gab. 2014 verschwand sie dann kurzfristig aus dem Oyster-Programm… um auf der Baselworld 2016 in der jetzigen Form neu präsentiert zu werden.

Ein Wristshot der Air-King von der Baselwold 2016

Ein Facelift hat dem neuen Modell nun äußerst markante Ziffern, das typische Fliegeruhren-Dreieck bei 12-Uhr, sowie den Mercedes-Stundenzeiger verpasst. Und als erste Rolex überhaupt trägt sie die Rolex-Farben auf dem Zifferblatt.

Die markante Minutenskala ist für eine verbesserte Ablesbarkeit der Navigationszeiten gedacht

Angetrieben wird die Air-King vom modernen Automatikkaliber 3131, das mit einer Gangabweichung von nur -2/+2 Sekunden am Tag auch die strengen Anforderungen des schweizer Prüfinstitutes „COSC“ übertrifft und eine Gangreserve von ca. 48 Stunden bietet. Das gleiche Werk arbeitet übrigens auch in der Rolex Milgauss.

Hier finden Sie weitere Infos zu allen aktuell verbauten Rolex-Kalibern!

Darüber hinaus teilen die beiden Modelle auch Gehäuse, Armband und den Magnetfeldschutz mittels eines Weicheisenkäfigs. Preislich liegt die Air-King mit 5.700,- Euro allerdings knapp 2.000,- Euro unter der Milgauss.

Sehen Sie hier das offizielle Rolex-Video der Air-King:

 


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