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Bei Luxusuhren aus Gold und Platin kann es mit der Erstattung schwierig werden

Zahlt die Versicherung die geklaute Rolex?

Folgender Fall stand kürzlich zur Verhandlung: dem Opfer eines Raubüberfalls wurde unter anderem eine Yacht-Master II aus Weißgold und Platin, sowie eine mit Brillanten besetzte Damenuhr aus Gelbgold gestohlen. Die Uhren befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht in einem Tresor. Nach Meldung des Raubes an die Versicherung, erstattete diese 20.000 €.

Die Yacht-Master II in Weißgold und Platin kostet aktuell 44.500 Euro

Der Bestohlene reichte daraufhin Klage ein, da die Hausratsversicherung für den Wiederbeschaffungswert der gestohlenen Gegenstände, rund 80.000 €, aufzukommen habe. Das lehnte die Versicherung ab, die Police besage, dass Gegenstände aus Gold und Platin entsprechend zu verwahren seien, andernfalls wäre die Versicherungssumme auf 20.000 € beschränkt.

Das Oberlandesgericht in Frankfurt entschied nun zugunsten der Versicherung. Da im vorliegenden Fall der goldenen Uhren mit einem erhöhten Diebstahlrisiko zu rechnen sei, könne der angewandten Regelung der Wertgrenze von ungesicherten Wertsachen nicht widersprochen werden.

 


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